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Wasserbewußte Stadtentwicklung

Die bundesweite und flächendeckende Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur wasserbewussten Entwicklung unserer Kommunen steht im Mittelpunkt einer von der DWA initiierten Allianz, deren Mitglieder neben DWA und BWK folgende Kammern, Verbände und Einrichtungen sind:


  • Bundesarchitektenkammer- BAK
  • Bundesstiftung Baukultur
  • Bund deutscher Landschaftsarchitekt:innen - bdla
  • Bundesverband für Betriebs- und Regenwasser e.V. - fbr
  • Bundesverband GebäudeGrün e.V. - BuGG
  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt - DBU
  • Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e. V. - DGfnB e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Limnologie e.V. - DGL
  • Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB e.V.
  • Fachsektion Hydrogeologie e.V. in dem Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung e.V. - FH-DGGV
  • Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. - FLL
  • Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz - GALK e.V.
  • StadtManufaktur Berlin - Reallaborzentrum der Technischen Universität Berlin


Die Allianz setzt sich gemeinsam für den Umbau unserer Kommunen zu klimaresilienten und lebenswerten Städten ein. Die dafür notwendigen Maßnahmen sind stadtökologisch geboten und technisch umsetzbar. In der Gesamtbewertung von Starkwetterschäden und Maßnahmenaufwand sind sie ökonomisch und sinnvoll, was eine Vielzahl von Referenzobjekten belegen. Nach wie vor fehlt aber die bundesweite und flächendeckende Umsetzung von Regenwasserbewirtschaftungskonzepten, bei denen das Schwammstadtprinzip im Mittelpunkt steht. Um alle Handelnden zur Umsetzung wasserbewusster Maßnahmen zu befähigen, schlägt die Allianz die Verbesserung interdisziplinärer Kooperationsstrukturen vor und setzt sich für Fortbildung und die Bereitstellung notwendiger, auch personeller Ressourcen ein.


Das Positionspapier „Wasserbewusste Stadtentwicklung jetzt für die Zukunft“ benennt die von der Allianz angestrebten Änderungen. Das Wasser- und das Städtebaurecht soll noch stärker auf eine dezentrale Bewirtschaftung von Niederschlägen und auf den klimagerechten Stadtumbau ausgerichtet werden. Dies bedeutet, die blau-grüne Infrastruktur im Baugesetzbuch zu verankern und das BauGB um Freiraumorientierungswerte zu ergänzen. Zudem muss die Speicherung von Wasser stärker als bisher im Bodenschutzgesetz Berücksichtigung finden.

Vor allem Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit müssten intensiviert werden. Um die Bevölkerung bei der Strukturplanung zu beteiligen, schlägt sie Reallabore vor, da innovative Ideen hier erprobt werden und die Akzeptanz von Maßnahmen auf diese Weise gesteigert werden kann. Die Allianz vereint die Blickwinkel von Stadt- und Raumplanung, Wasserwirtschaft, Verkehrsplanung, Landschaftsarchitektur und Investitionen und unterstützt den notwendigen Neugestaltungsprozess, indem sie Fachwissen aus unterschiedlichen Spezialgebieten zusammenbringt und an einem integralen Konzept zur Umsetzung der wasserbewussten Stadt arbeitet.